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WENN EINE SPINNE VORBILD FÜR PERFEKTION IST

Erfinderische Geister haben sich schon immer von ihrer Umgebung inspirieren lassen. Manchmal von einer Person, manchmal von einem Ort und manchmal sogar von einem Insekt. Der deutsche Architekt Prof. Achim Menges und sein multidisziplinäres Studenten- und Forscherteam der Universität Stuttgart beispielsweise nahmen sich den besten Baumeister der Natur zum Vorbild – die Spinne.

Sie kombinierten die Idee des Spinnennetzes mit moderner Technologie und konstruierten so mehrere Pavillons, wie etwa den ICD/ITKE Forschungspavillon 2014-15, der aus Karbonfaser besteht und dessen Konstruktion dem Unterwassernest der Wasserspinne nachempfunden ist.

Wie man eine selbsttragende Konstruktion plant

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Spinnen ihre faszinierenden Netze bauen? Warum diese verblüffende Konstruktion praktisch jedem Wetter standhält, egal ob Wind oder Regen? Das Team von Prof. Achim Menges an der Universität Stuttgart ging diesen und weiteren Fragen mit großer Neugier auf den Grund und untersuchte die Gewohnheiten der Wasserspinnen. Das Ziel bestand darin, die gewonnenen Erkenntnisse auf die moderne Architektur zu übertragen, die seit Urzeiten von der Frage getrieben wird, wie sich eine widerstandsfähige Faserstruktur ohne das übliche Gerüst konstruieren lässt.

Bei der Erforschung der Wunderwerke der kleinen Wasserspinne beobachteten der Professor und sein Team deren Verhaltensmuster. Um einen Lebensraum unter Wasser zu schaffen, nimmt die Spinne eine Luftblase mit in ihr Netz und stabilisiert diese dann mit ihren Spinnenfäden, die einerseits seidenfein und andererseits unglaublich stark sind. Diese revolutionäre Bauweise ist nicht nur faszinierend anzusehen, sie brachte die Forscher auch dazu, selbsttragende Formen in ihre Entwürfe einzubauen.

© ICD/ITKE University Stuttgart
© ICD/ITKE University Stuttgart
Von der Natur zur Technik

Um die gewonnenen Erkenntnisse in die „menschliche“ Architektur zu übertragen, kehrte das interdisziplinäre Team aus dem Tierreich in die moderne Welt der Technik zurück. „Wir haben das Verhalten der Spinne auf einen Roboter übertragen, der mit einer pneumatischen Hülle arbeitet und diese von innen mit einer Faserkonstruktion stabilisiert“, erklärt Prof. Achim Menges. „Zunächst hält die luftgefüllte Hülle die Fasern. Doch dann halten die Fasern die Hülle.“So entstand ein einzigartiger Forschungspavillon, der 2015 an der Universität Stuttgart aufgestellt wurde.

Doch wie ist das Team überhaupt auf die Idee gekommen, sich gerade von einer Spinne inspirieren zu lassen? „In der Architektur werden Form, Struktur, Material und äußere Umgebung häufig getrennt voneinander betrachtet“, erläutert der Professor. „Doch in der Natur sind diese Elemente untrennbar miteinander verbunden. Wir nehmen uns die Biologie zum Vorbild und denken dadurch um die Ecke.“

Ein Symbol der Schöpfung

Die Spinne hat nicht nur Prof. Menges und sein Team inspiriert, sie ist auch eine Metapher für den schöpferischen Akt des Schreibens, die von Dichtern und Schriftstellern seit jeher verwendet wird. So versteht sich die Heritage Spider Kollektion als Hommage an die Wunderwerke der Spinnen und soll uns wiederum dazu anregen, unserer eigenen Kreativität mit Stift und Papier Ausdruck zu verleihen.

HERITAGE COLLECTION
Montblanc Heritage Collection Rouge et Noir Spider Metamorphosis Special Edition

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