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DIE NEUE MONTBLANC HERITAGE EGYPTOMANIA KOLLEKTION

Die Rückkehr einer Legende

Der britische Archäologe Howard Carter (1873-1939) am Sarkophag Tutanchamuns, der ihn weltberühmt machte.
Quelle: Everett Collection

Die Montblanc Heritage Egyptomania Kollektion tut es den Archäologen gleich, die auf ihren Expeditionen entlang des Nils atemberaubende Entdeckungen gemacht haben, und bringt einen legendären Schatz aus der eigenen Vergangenheit zurück. Der sogenannte „Ägyptische Füllfederhalter“ von Montblanc aus den 1920er-Jahren mit eleganter achteckiger Form und Gravuren im ägyptischen Stil wird für zeitgenössische Anhänger der Schreibkultur neu aufgelegt – eine Kombination aus Vintage-Flair und Entdeckergeist.

MONTBLANC HERITAGE EGYPTOMANIA KOLLEKTION

Ägyptomanie

 

Der Name Tutanchamun löst bis heute einen ganz besonderen Zauber aus. Das Grab des ägyptischen Pharaos wurde 1922 von Howard Carter entdeckt.

Carter war ein britischer Archäologe. Das Tal der Könige in Theben war bis 1920 schon weitgehend erforscht worden. Man hatte eine ganze Reihe von ägyptischen Königsgräbern gefunden. Diese waren fast alle schon von Grabräubern geplündert worden.

Carter selber hatte zwischen 1902 und 1904 mehrere Gräber freigelegt, zum Beispiel das der Hatschepsut. Seit 1917 arbeitete er wieder im Tal der Könige. Er war davon überzeugt, das Grab des Tutanchamun zu finden. Die Funde aber blieben dürftig. Der Geldgeber, der britische Lord Carnavon, stimmte zu, eine letzte Grabung zu finanzieren.

 

Howard Carter blickt am rechten Türflügel des innersten Schreins vorbei auf den Quarzit-Sarkophag Tutanchamuns. Hinter ihm ein ägyptischer Vorarbeiter und Arthur R. Callender (Quelle Wikipedia)

Montblanc Heritage Egyptomania Doué Füllfederhalter

Montblanc Heritage Egyptomania Doué Füllfederhalter

1.075,00 Euro

Bei jeder einzelnen Heritage Edition greift Montblanc eine seiner Kreationen vergangener Tage auf und passt sie durch neue Merkmale und technische Innovationen den Anforderungen an, die die modernen Liebhaber der gehobenen Schreibkultur an ihre Schreibgeräte stellen. Eines dieser Schreibgeräte ist der sog. „ägyptische Füllfederhalter“ von Montblanc aus den 1920er-Jahren. In diesem Jahrzehnt, als die archäologischen Ausgrabungen und Entdeckungen ihren Höhepunkt erreichten, wurde auch das Grabmal des Tutanchamun entdeckt. Die dort gefundenen Reichtümer entfachten eine weltweite Begeisterung für das alte Ägypten. Es war der Beginn einer wahrhaften Ägyptomanie, die nicht nur in Europa, sondern auch darüber hinaus die Welt der Kunst und der kreativen Schaffenskraft in einer bis dato unbekannten Weise beeinflusste.

Und auch Montblanc konnte sich der Faszination für das ägyptische Zeitalter der Pharaonen nicht entziehen, wie der damals einführte Füllfederhalter mit der achteckigen Form und den Gravuren im ägyptischen Stil beweist.

Die Montblanc Heritage Egyptomania Kollektion besteht aus zwei Editionen, jeweils erhältlich als Füllfederhalter, Kugelschreiber und Tintenroller. Wir erwarten die Kollektion Ende Oktober.

Die Rückkehr einer Legende

Die neue Montblanc Heritage Egyptomania Kollektion bringt den Entdeckergeist wieder zum Erwachen

 Von den römischen Kaisern bis zu den Reisenden der heutigen Zeit: Das alte Ägypten zieht die Fantasie seit Jahrtausenden in seinen Bann. Verführt von der Faszination und dem Geheimnis des Landes der Pharaonen begaben sich die Entdecker des frühen 20. Jahrhunderts bei ihren Expeditionen auf die Suche nach geheimen Schätzen. Die Entdeckung der Grabstätte von König Tutanchamun und der Geheimnisse in ihrem Inneren war eines der größten kulturellen Ereignisse des 20. Jahrhunderts. Eine neue Ära war angebrochen, die jeden Teil des künstlerischen und geistigen Lebens beeinflusst hat – von der Art-déco-Bewegung über Filme und Literatur bis hin zu einzigartigen Schreibgeräten.

„Elegante Kombination aus Vintage-Flair und Entdeckergeist.“

Die Montblanc Heritage Egyptomania Kollektion tut es den Archäologen gleich, die auf ihren Expeditionen entlang des Nils atemberaubende Entdeckungen gemacht haben, und bringt einen legendären Schatz aus der eigenen Vergangenheit zurück. Der sogenannte „Ägyptische Füllfederhalter“ von Montblanc aus den 1920er-Jahren mit eleganter achteckiger Form und Gravuren im ägyptischen Stil wird für zeitgenössische Anhänger der Schreibkultur neu aufgelegt – eine Kombination aus Vintage-Flair und Entdeckergeist.

 

 

 

Schreiben wie ein Ägypter

Die achteckige Edelharzkappe des Schreibgeräts, die in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Ägyptologen kreiert wurde, ist mit authentischen Hieroglyphen verziert, die sich als „weißer Steinberg“ übersetzen lassen – ein Verweis auf Montblanc. Der Korpus des Doué ist mit Hieroglyphen aus dem alten „Buch der Toten“ beschriftet – eine der wichtigsten Entdeckungen der Ägyptologie, mit Zaubersprüchen, die eine Reise durch die Unterwelt und den Zugang zum Jenseits erleichtern sollen. Die 14-karätige Goldfeder des Füllfederhalters begeistert mit einer Skarabäus-Prägung – ein heiliger altägyptischer Käfer – und einem dreieckigen Herzloch mit einem weicheren Schreibstil, der an historische Montblanc Füllfederhalter erinnert.

Die Kappe der neuen Ausführung ziert eine Reihe authentischer Hieroglyphen, die sich mit dem Wort „Montblanc“ übersetzen lassen. Zusammengestellt wurden die Schriftzeichen, die in etwa „Berg des weißen Steins“ bedeuten und somit eine Umschreibung von „Montblanc“ darstellen, in Zusammenarbeit mit einem Ägyptologen. Die Hieroglyphen auf dem Korpus der Doué Version sind einer Passage aus dem Totenbuch entnommen, das sich im Besitz des Hunefer befand, der als königlicher Schreiber während der 19. Dynastie um 1300 v. Chr. lebte. Als einer der bedeutendsten archäologischen Funde des alten Ägypten gewährt es Einblicke in die verschiedenen Prüfungen vor dem Totengericht, die ein Verstorbener bestehen musste, um ins Jenseits zu gelangen. Die Darstellung zeigt, wie das Herz des Verstorbenen gewogen wird, um festzustellen, ob er ein ehrenvolles Leben gelebt hat und nun ins Jenseits darf oder nicht.

 

Montblanc Heritage Egyptomania Doué Ballpoint Pen

830,00 Euro

Montblanc Heritage Egyptomania Doué Rollerball

935,00 Euro

Montblanc Heritage Egyptomania Doué Fountain Pen

1.160,00 Euro

Heritage Egyptomania Doué Edition mit einer Kappe aus schwarzem Edelharz und einem Korpus mit Metall in Achteckform, authentischen Hieroglyphen, palladierten Beschlägen in Vintage-Optik und einer Feder aus 14 K Gold mit geprägtem Skarabäusmotiv

Montblanc Heritage Egyptomania Doué Füllfederhalter

 

 

Montblanc Heritage Egyptomania Special Edition Black Füllfederhalter

800,00

 Heritage Egyptomania Special Edition mit einer Kappe und einem Korpus aus schwarzem Edelharz in Achteckform, authentischen Hieroglyphen, vergoldeten Beschlägen in Vintage-Optik und einer Feder aus 14 K Gold mit geprägtem Skarabäusmotiv

Montblanc Heritage Egyptomania Special Edition Black Rollerball

580,00 Euro

Montblanc Heritage Egyptomania Special Edition Kugelschreiber

480,00 Euro

Montblanc Heritage Egyptomania Special Edition Füllfederhalter

800,00 Euro

Notebook #146 Montblanc Heritage Egyptomania

80,00 Euro

Entdeckung des Tutanchamun-Grabes

Spiegel-Artikel von 2012
„Ich sehe wunderbare Dinge!“

Der archäologische Fund des Jahrhunderts – gemacht von einem Autodidakten und einem gelangweilten Playboy: Vor 90 Jahren stießen der Selfmade-Ägyptologe Howard Carter und der reiche Lord Carnarvon auf das Grab Tutanchamuns. Der Fund machte beide zu Legenden. Und einen von ihnen zum Grabräuber?

 

Zunächst konnte Howard Carter nichts erkennen. Die Kerze flackerte stark im Luftzug, der aus der Grabkammer entwich – Luft, die über 3000 Jahre in der Kammer eingesperrt gewesen war. Als die Flamme sich wieder beruhigte, hob Carter die Kerze ein wenig höher und schob sie durch die Öffnung in der Wand. Lange, quälende Augenblicke geschah gar nichts. Schließlich hielt Lord Carnarvon es nicht mehr aus. „Was sehen Sie?“, fragte er atemlos. Und Carter antwortete ganz ruhig: „Ich sehe wunderbare Dinge!“

Die berühmte Szene schildert den Höhepunkt der Freundschaft zwischen zwei Besessenen, beide technikbegeistert, beide mit dem gleichen Traum: dem Außenseiter Howard Carter und dem reichen Draufgänger George Herbert, 5. Earl von Carnarvon. Die Welt kennt die beiden als die Entdecker des Tutanchamungrabs. Doch wer waren sie, bevor sie das Grab 1922 entdeckten? Was schweißte sie zusammen? Und was trieb sie dazu, wider jede Vernunft das Tal der Könige nach diesem Grab zu durchsuchen, das lange schon als entdeckt galt?

Howard Carter, 1874 in dem kleinen Ort Swaffham in der Grafschaft Norfolk geboren, war das jüngste von elf Kindern. Sein Vater war Zeichner, auf Anfrage malte er Porträts und Tiere. Sein Sohn Howard kränkelte als Kind so sehr, dass seine Eltern ihn nicht in die Schule schickten, sondern zu Hause unterrichteten. Und das prägte ihn. Selbst auf dem Zenit, als berühmtester Ägyptologe der Welt, plagten ihn Minderwertigkeitskomplexe. Vor fachlichen Auseinandersetzungen mit studierten Archäologen scheute er, der weder eine ordentliche Schul- noch Universitätsausbildung hatte, sich gewaltig.

Howard Carter blickt am rechten Türflügel des innersten Schreins vorbei auf den Quarzit-Sarkophag Tutanchamuns. Hinter ihm ein ägyptischer Vorarbeiter und Arthur R. Callender.

Quelle: Wikipedia

Ägyptomanie ist eine seit der Antike bekannte Ausprägung der Begeisterung für alles Altägyptische, daher auch Ägypten-Mode oder Ägyptophilie genannt.

Grundlegend für die moderne Ägyptenbegeisterung war die Ägyptische Expedition Napoleon Bonapartes in den Jahren von 1798 bis 1801. Ihr folgte eine ganz Europa erfassende Ägypten-Mode in der Kleidung bis hin zur Architektur und Innenraumgestaltung. Eine ähnliche Wirkung in Europa hatte die Auffindung des Grabes des Tutanchamun (KV62) durch Howard Carter im Jahr 1922 und die 1924 folgende Ausstellung der Büste der Nofretete. Sie war 1912 bei Ausgrabungen der Deutschen Orient-Gesellschaft (DOG) freigelegt worden.

„Ende November 1922 verbreitete sich die Nachricht um die ganze Welt: Im Tal der Könige im ägyptischen West-Theben war ein vollständig erhaltenes Pharaonengrab gefunden worden. Der Name des Pharaos war Tutanchamun, der Name des Entdeckers Howard Carter, Grabungsleiter in Diensten des britischen Lords Carnavon. Vor 75 Jahren starb der Ägyptologe Carter in London. Dass er einmal unter sengender Wüstensonne Ausgrabungen leiten würde, war in seiner Kindheit nicht abzusehen. Geboren wurde er am 9. Mai 1874 als jüngster Sohn eines Tierzeichners im ländlichen Swaffham in Norfolk. Die Eltern wollten das kränkliche Kind nicht zur Schule schicken, sondern unterrichteten es selbst. Eine systematische Bildung blieb ihm dadurch versagt, doch die Entscheidung der Eltern förderte seine Neigung zu autodidaktischem Lernen. Eine früh erkennbare Begabung führte zu seiner ersten Berufstätigkeit: Carter wurde Zeichner. Das 19. Jahrhundert stand im Zeichen der Begeisterung für Alt-Ägypten. Bereits Napoleon hatte sich bei seinem Ägyptenfeldzug von einer Expertengruppe aus Wissenschaftlern, Ingenieuren und Künstlern begleiten lassen. Vor allem vermögende Adelige in England setzten ihren Ehrgeiz in den Aufbau umfangreicher ägyptischer Sammlungen….“

Quelle: Die Welt

 

Eine Nahaufnahme der goldenen Totenmaske des Pharaos Tutanchamun.

BILD DE AGOSTINI PICTURE LIBRARY, G. DAGLI ORTI/BRIDGEMAN IMAGES

 Die große Ausstellung TUTANCHAMUN – SEIN GRAB UND DIE SCHÄTZE gewährt einzigartige Einblicke in die Archäologie des Alten Ägyptens. Gehen Sie auf eine faszinierende Reise und erleben Sie die Grabkammern des Pharao in einer spektakulären Rekonstruktion so, wie sie im Jahr 1922 von Howard Carter entdeckt wurden.

 

TUTANCHAMUN – EIN KÖNIG UND SEINE ZEIT

 

Tutanchamun bestieg 1332 v. Chr. mit neun Jahren als einer der letzten Könige der 18. Dynastie den Thron. Sein Vater war der Ketzerkönig Echnaton, der Name der Mutter ist noch unbekannt. Der junge König litt nach neueren Untersuchungen an schweren Krankheiten. Die bedeutendste Leistung unter seiner Herrschaft war die Abkehr von den radikalen religiösen Reformen seines Vaters, die das Land destabilisierten.

Quelle: tut-ausstellung.com

Tutanchamuns plötzlicher Tod ist nach wie vor ein Mysterium, auch wenn sich zahlreiche Theorien darum ranken. Fiel er der Malaria zum Opfer? Starb er wegen eines Beinbruchs an Wundbrand? Wurde er von einem Streitwagen überfahren? Oder bei der Jagd von einem Flusspferd getötet? Was auch immer die Todesursache – es scheint so, als wäre der König hastig beigesetzt und dann ebenso schnell wieder vergessen worden.

3.000 Jahre später: Im Jahr 1922 entdeckt der britische Archäologe Howard Carter Tutanchamuns Grab im Tal der Könige. Der Fund macht allerdings weniger ob der Mumie des Pharaos Schlagzeilen, sondern eher aufgrund der reichen Grabbeigaben, die Carter als „seltsames und wundervolles Durcheinander von außergewöhnlichen und wunderschönen Objekten“ bezeichnete.

Quelle: National Geographic

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