Caran d’Ache: Schreiben wie eine Schachpartie

Die Schweizer Manufaktur ehrt das Spiel der Könige – mit der Léman Damier-Kollektion, einer Hommage an Konzentration, Kontrolle und die Eleganz der Geste.

Es gibt Schriftsteller, die wussten, dass ein Gedanke erst dann wirklich existiert, wenn er eine Form findet. Jorge Luis Borges gehörte zu ihnen. Für ihn war Schreiben kein Akt des Festhaltens, sondern des Erkundens: Jede Linie eine Entscheidung, jedes Wort eine Kreuzung im Labyrinth der Möglichkeiten. Der Léman™ Damier & Füller steht genau an diesem Punkt. Er ist kein Werkzeug der Eile, sondern der Konzentration. Sein Gewicht zwingt zur Ruhe, seine Balance zur Präzision. Wer ihn führt, schreibt nicht schneller – sondern bewusster. Wie bei Borges entsteht Bedeutung nicht durch Überfluss, sondern durch Auswahl. Das Damier-Muster erinnert an Ordnung und Wiederholung, an Systeme, die nur auf den ersten Blick starr sind. In Wahrheit eröffnen sie Freiheit: das Schachbrett, die Bibliothek, die Seite. Der Füller gleitet darüber mit einer Konsequenz, die Gedanken Struktur gibt, ohne sie einzuengen.

So wird Schreiben zu dem, was Borges darin sah: kein bloßes Aufzeichnen, sondern ein stiller Dialog zwischen Hand, Geist und Zeit.

Es gibt Objekte, die sprechen. Nicht durch Töne, nicht durch Worte, sondern durch Haltung. Durch Gewicht. Durch die Art, wie sie sich in die Hand legen, wie sie Widerstand leisten beim Öffnen, wie sie eine Welt eröffnen, in der Zeit nicht zerrinnt, sondern gerinnt. Zu Momenten. Zu Bedeutung. Die neuen Léman Damier-Schreibgeräte von Caran d’Ache sind solche Objekte.
In einer Epoche, in der Kommunikation auf Geschwindigkeit und Reduktion getrimmt ist, feiert die Genfer Traditionsmanufaktur mit dieser Edition das Gegenteil: die langsame, bewusste Bewegung des Schreibens – als Geste, als Akt der Konzentration, als Strategie.

Ein Schreibgerät wie ein Gedanke: kontrolliert, vorbereitet, entschlossen
Benannt nach dem Genfersee, steht die Léman-Linie von Caran d’Ache seit jeher für jenes souveräne Zusammenspiel von Material, Form und Funktion, das den Unterschied macht zwischen Werkzeug und Instrument. Mit der neuen Damier-Kollektion wird diese Linie um eine Edition erweitert, die nicht nur das Handwerk ehrt, sondern die Idee – die Idee des Spiels, der Strategie, der ästhetischen Kontrolle.

„Damier“, das französische Wort für Schachbrett, ist hier nicht bloß Dekor, sondern Denkfigur. Die diamantgravierte Kappe jedes Schreibgeräts zeigt ein regelmäßig wiederkehrendes Muster, das an das ikonische Spielfeld erinnert – eine Anspielung auf die Welt der Züge, der Planung, des klugen Vorsprungs.
Die Gravur ist präzise, fast überakribisch, und sie lebt vom Kontrast zum glatten, tiefschwarz lackierten Schaft, der Schlichtheit nicht als Reduktion, sondern als Souveränität versteht. Hier glänzt nichts um des Glanzes willen. Alles steht im Dienst der Geste.

Füllfederhalter oder Kugelschreiber? Ein Luxus der Entscheidung
Die Kollektion ist in zwei Ausführungen erhältlich – als Füllfederhalter, der mit seinem vergoldeten, von Hand geschliffenen Federblatt zur kontemplativen Schrift führt, oder als Kugelschreiber, dessen gleitende Kugel jede Bewegung zur selbstbewussten Notiz verdichtet.

Beide Varianten sind handwerklich auf höchstem Niveau gefertigt. Das Innenleben – sei es die Tintenführung des Füllfederhalters oder das Drucksystem des Kugelschreibers – ist exakt, reibungslos, nahezu unsichtbar. Was spürbar bleibt, ist allein das Gefühl: der Übergang vom Denken zum Schreiben, die stille Transformation von Intention in Spur.

Die Verpackung als Ritual: Geschenkbox und Lederetui
Wie jeder Zug auf dem Schachbrett ist auch das Objekt nicht losgelöst vom Raum, in dem es sich bewegt. Die Léman Damier-Stücke kommen in einer maßgeschneiderten Geschenkbox, begleitet von einem Lederetui, dessen Prägung das Damier-Motiv fortsetzt – leise, aber deutlich. Das silberfarbene Innenfutter wirkt kühl und klar, fast spiegelnd, als wolle es dem Schreibgerät noch einmal seine Funktion zurückspiegeln: zu klären, zu ordnen, zu formulieren.
Diese Objekte sind nicht nur für sich gemacht, sondern für die Inszenierung, für das Ritual des Schenkens, Aufbewahrens, Entfaltens.

Im digitalen Zeitalter, in dem Texte flüchtig und Kommunikation flach geworden ist, wirken diese Schreibgeräte wie ein Votum für die Tiefe. Für die Sorgfalt. Für den Moment, in dem der erste Buchstabe auf dem Papier erscheint – als Zeichen von Präsenz.
Die Léman Damier-Kollektion ist kein Instrument für Eilige. Sie ist ein Gegenstand für jene, die denken, bevor sie schreiben. Für jene, die schreiben, um zu erinnern. Und für jene, die wissen: Stil beginnt nicht mit dem, was gesagt wird, sondern mit der Art, wie man es sagt.

Eine Edition zwischen Tradition und Zukunft
Caran d’Ache schafft mit dieser Edition nicht nur ein Produkt, sondern einen kulturellen Kommentar. Zwischen der stummen Logik des Schachspiels und der analogen Poesie des Schreibens entsteht ein Raum, der sonst im Alltag oft verloren geht: der Raum für Reflexion, für das Zögern, für den ersten Satz.

Im Zeitalter der Abkürzungen ist dies ein luxuriöser Umweg – einer, der sich lohnt.

 

 

 

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